On-Demand-Bus BEA in Meinerzhagen wird 2027 fortgesetzt

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On-Demand-Bus BEA in Meinerzhagen wird 2027 fortgesetzt

Der Rat der Stadt Meinerzhagen hat in seiner Sitzung am 14. September 2026 die Fortführung des On-Demand-Nahverkehrsangebots BEA für das Jahr 2027 beschlossen. Das Angebot der Märkischen Verkehrsgesellschaft gilt für Meinerzhagen und den Ortsteil Valbert.

© Ulla Erkens / Märkischer Kreis

Stadtrat stimmt für Fortführung des On-Demand-Nahverkehrs BEA im Jahr 2027

Der Rat der Stadt Meinerzhagen hat am 14. September 2026 grünes Licht für die Fortsetzung des On-Demand-Nahverkehrsangebots BEA gegeben. Das Angebot der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) ist speziell auf Meinerzhagen und den Ortsteil Valbert zugeschnitten. BEA steht für „Bestellen, Einsteigen, Ankommen“. Das Angebot läuft als Pilotprojekt und soll nun in das Jahr 2027 verlängert werden. Der Kreistag des Märkischen Kreises hatte einer möglichen Fortführung bereits zugestimmt. Bereits Ende 2024 hatte der Märkische Kreis beschlossen, das Angebot trotz ausgelaufener Landesförderung weiterzuführen.

Was ist BEA - und wie funktioniert das Angebot in Meinerzhagen?

BEA ist ein flexibles Nahverkehrsangebot, das auf Bestellung funktioniert. Fahrgäste bestellen ihre Fahrt, steigen ein und werden an ihr Ziel gebracht - ohne festen Fahrplan und ohne feste Haltestellen im klassischen Sinne. Das Angebot wird von der Märkischen Verkehrsgesellschaft betrieben und richtet sich an die Einwohnerinnen und Einwohner von Meinerzhagen sowie des Ortsteils Valbert. Laut Ratssitzungsunterlagen hat sich das Pilotprojekt in den vergangenen Jahren bewährt. Der Stadtrat bewertet es als bedeutendes Projekt für die lokale Mobilität.

Meinerzhagen beteiligt sich mit 100.000 Euro - Bedingungen für die Fortführung

Die Fortführung von BEA ist an Bedingungen geknüpft. Der Kreistag des Märkischen Kreises hat einer Verlängerung für 2027 unter der Voraussetzung zugestimmt, dass sich die Stadt Meinerzhagen erneut mit 100.000 Euro beteiligt. Zusätzlich trägt die Stadt mögliche Kostensteigerungen zur Hälfte selbst. Diese Bedingungen entsprechen der Beteiligung aus den Vorjahren. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 14. September 2026 dieser Finanzierungsvereinbarung zugestimmt. Damit ist der Weg für die Weiterführung des Angebots im Jahr 2027 formell frei. Der Märkische Kreis und die MVG prüfen zudem, wie flexible On-Demand-Angebote künftig stärker in den Nahverkehrsplan des gesamten Kreises integriert werden können.