Märkischer Kreis jetzt rund um die Uhr erreichbar

Radio MK

Märkischer Kreis jetzt rund um die Uhr erreichbar

Der Märkische Kreis ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar. Möglich macht das die neue KI-Telefonassistentin Emka, die Bürgerinnen und Bürger auch abends, an Wochenenden und an Feiertagen unterstützt.

© Märkischer Kreis/Katharina Buschmann

Märkischer Kreis erweitert seinen Bürgerservice

Die Kreisverwaltung des Märkischen Kreises ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar. Möglich macht das die neue KI-Telefonassistentin „Emka“. Während der regulären Öffnungszeiten bleiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Telefon-Service-Centers wie bisher die ersten Ansprechpartner. Das gilt montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr und freitags bis 13 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten werden Anrufe automatisch an Emka weitergeleitet. Dazu zählen auch Wochenenden und Feiertage.

„Emka“ hilft bei Fragen zu Anträgen und Zuständigkeiten

Nach Angaben der Kreisverwaltung kann Emka viele Fragen direkt beantworten. Dazu gehört zum Beispiel, welche Unterlagen für eine Auto-Zulassung benötigt werden. Auch bei Fragen zum Elterngeld kann der Sprachbot weiterhelfen und auf zuständige Ansprechpartner hinweisen. Die KI greift dafür auf die Informationen von der Internetseite des Märkischen Kreises zurück. Außerdem kann sie auf Formulare und passende Anlaufstellen aufmerksam machen. Wenn Emka eine Frage nicht beantworten kann, verweist sie an die zuständige Stelle.

Sprachbot antwortet in mehr als 30 Sprachen

Bei Emka handelt es sich um einen Sprachbot, der gesprochene Fragen versteht und direkt darauf antwortet. Nach Angaben des Märkischen Kreises kann die Assistentin in mehr als 30 Sprachen kommunizieren. Dazu gehören unter anderem Deutsch, Türkisch, Arabisch, Polnisch und Englisch. Wer seine Frage in einer dieser Sprachen stellt, soll die Antwort ebenfalls in dieser Sprache bekommen. Die Kreisverwaltung will das Angebot damit für möglichst viele Menschen im Märkischen Kreis leichter zugänglich machen.

Testphase im Märkischen Kreis hat begonnen

Zunächst startet Emka in einer Testphase. Die Kreisverwaltung will dabei nach eigenen Angaben herausfinden, welche Fragen besonders häufig gestellt werden und an welchen Stellen Antworten noch verbessert werden können. Später könnte der Sprachbot weitere Aufgaben übernehmen. Geplant sind demnach unter anderem Rückrufbitten. Der Märkische Kreis betont zugleich, dass der persönliche Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehen bleibt. Emka sei als zusätzliches Angebot gedacht und solle den direkten Austausch nicht ersetzen.

Hintergrund zur digitalen Entwicklung

Die neue Telefonassistentin ist nach Angaben der Kreisverwaltung eine Weiterentwicklung des bisherigen digitalen Angebots. Bereits seit Dezember 2025 ist auf der Internetseite des Märkischen Kreises ein virtueller Chatbot im Einsatz. Auch dieser soll Bürgerinnen und Bürgern bei der Suche nach Informationen, Formularen und Ansprechpartnern helfen. Mit Emka wird dieses digitale Serviceangebot nun auf den Telefonbereich ausgeweitet.