Sporthallen in Lüdenscheid öffnen wieder
Veröffentlicht: Montag, 24.08.2026 07:23
Nach monatelanger Sanierung öffnet die Stadt Lüdenscheid die Turnhalle Tinsberg und die Sporthalle des Zeppelin-Gymnasiums Anfang September wieder. Beide Gebäude waren wegen gravierender Dachschäden gesperrt.
Freigabe beider Sporthallen zum neuen Schuljahr
Monatelang mussten Schulen und Vereine in Lüdenscheid ausweichen, nun stehen die Sanierungsarbeiten an zwei wichtigen Sporthallen kurz vor dem Abschluss. Wie die Zentrale Gebäudewirtschaft der Stadt mitteilt, werden die Turnhalle Tinsberg und die Dreifach-Sporthalle des Zeppelin-Gymnasiums Anfang September wieder freigegeben. In den vergangenen Monaten wurden die Dachtragwerke beider Gebäude aufwendig instandgesetzt. Bei turnusmäßigen Prüfungen im Herbst 2025 waren schwere Schäden festgestellt worden, weshalb die Hallen aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt werden mussten.
Hallen waren wegen Dachschäden seit 2025 gesperrt
Für den Schul- und Vereinssport vor Ort bedeutet das pünktlich zum Start des neuen Schuljahres eine enorme Entlastung. Laut der Stadt verliefen die Bauarbeiten reibungslos und blieben im geplanten Zeitrahmen. Dabei wurden auch direkt Arbeiten miterledigt, die ohnehin in den kommenden Jahren angestanden hätten. Die Hallen sind nach Angaben der Verwaltung nun modernisiert und wieder in einem optimalen Zustand.
Turnhalle Tinsberg öffnet am 2. September
Am Tinsberg können Grundschüler und Vereine die Anlage ab Mittwoch, den 2. September, wieder nutzen. Am Zeppelin-Gymnasium findet am Samstag, den 5. September, zunächst die Saisoneröffnung der Baskets Lüdenscheid statt, bevor der Schulsport ab Montag, den 7. September, regulär startet.
Halle am Zeppelin-Gymnasium startet am 5. September
Bis zur endgültigen Öffnung stehen in beiden Bauwerken noch verschiedene Restarbeiten an. Am Tinsberg müssen die Handwerker noch Deckenstrahlheizungen montieren, Arbeitsgerüste abbauen und die erneuerten Sanitärräume fertigstellen. In der Halle des Zeppelin-Gymnasiums werden unter anderem noch der Prallschutz und die Türen montiert, Spielfelder markiert und letzte Elektroarbeiten durchgeführt.
Während der Sperrung seit Oktober und November 2025 mussten die betroffenen Gruppen improvisieren. Die Stadtverwaltung hatte in dieser Zeit in Absprache mit den Schulen und Sportvereinen verschiedene Ausweichmöglichkeiten organisiert, damit der Trainingsbetrieb und der Schulsport bestmöglich aufrechterhalten werden konnten.