Wolfs-Diskussion geht im Märkischen Kreis weiter

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Wolfs-Diskussion geht im Märkischen Kreis weiter

Im Märkischen Kreis sorgt die geplante Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz für Diskussionen. Weidetierhalter und Bürger in Lüdenscheid, Altena und Letmathe sind besonders betroffen.

Wolf Märkischer Kreis
© Märkischer Kreis

Geplante Gesetzesänderung zum Wolf im Märkischen Kreis

Die geplante Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdgesetz steht aktuell im Mittelpunkt der Diskussionen im Märkischen Kreis. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer will am Mittwochmittag (17.12.) eine Stellungnahme dazu abgeben. Ziel der Gesetzesänderung ist es, auf die stark gestiegene Zahl der Wolfsrudel und die damit verbundenen Probleme für Weidetierhalter zu reagieren. Besonders im südlichen Märkischen Kreis, wo eines der 209 Wolfsrudel Deutschlands lebt, wird die Debatte aufmerksam verfolgt.

Sorgen der Weidetierhalter in Lüdenscheid, Altena und Letmathe

Für Weidetierhalter vor allem in der Gegend um Meinerzhagen ist die Gesetzesänderung ein wichtiges Thema. Sie hoffen, dass durch die neue Regelung ein besserer Schutz ihrer Tiere möglich wird. Die Angst vor weiteren Rissen ist groß, nachdem zuletzt ein Wolf in den Innenstädten von Lüdenscheid, Altena und Letmathe für Aufregung sorgte. Viele Landwirte fordern klare Vorgaben, wie mit sogenannten Problemwölfen umgegangen werden soll.

Debatte um den Wolf spaltet den Märkischen Kreis

Die Rückkehr des Wolfs sorgt im Märkischen Kreis für unterschiedliche Meinungen. Während Naturschützer die wachsende Population begrüßen, sehen einige Bürger und Landwirte die Entwicklung kritisch.