Hybrider Angriff: Krisenübung beim Märkischen Kreis

Radio MK

Hybrider Angriff: Krisenübung beim Märkischen Kreis

Der Märkische Kreis hat trainiert, was bei sogenannten "hybriden Angriffen oder Bedrohungen" zu tun ist. Das können zum Beispiel Unwetter, Cyberangriffe oder Sabotage sein, bei denen viele unterschiedliche Probleme gleichzeitig auftreten.

© Märkischer Kreis/Alexander Bange

Übung: Sabotage im Wasserwerk für Lüdenscheid, Herscheid und Werdohl

So wurde in der Übung angenommen, das Einbrecher in einem Wasserwerk das Trinkwasser für Lüdenscheid, Herscheid und Werdohl verunreinigt haben.

Gleichzeitig tauchten in dem Szenario Drohnen über Kasernen auf, brannte es im Bahnhof Werdohl, fiel ein Umspannwerk aus, was Stromausfälle, Versorgungsengpässe und verunsicherte Menschen zur Folge hatte.

Zusammenarbeit aller Führungskräfte im Krisenfall geübt

Ziel der Übung war es, die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit aller Führungskräfte mit Einsatzleitung und Krisenstab zu proben. Unter realistischen Bedingen mussten komplexe Entscheidungen und das Zusammenspiel vieler Organisationen trainiert werden. (FrK)